09:45 Uhr – Treffpunkt am Pier & erste Blicke
Ich stand mit Sonnenbrille und Daypack am Ocean Marina Yacht Club, ein wenig zu früh.
Neben mir: eine gemischte Truppe – zwei französische Backpacker, ein deutscher TikToker (frag nicht), und drei Thai Girls in knappen Kleidchen, mit großen Sonnenhüten und noch größeren Sonnenbrillen.
Eine von ihnen fiel sofort auf.
Kurzes weißes Kleid, goldene Fußkettchen, knallpinkes Handy – und ein Lächeln, das dich wie Sonnencreme einhüllt.
Sie: „You also join boat party?“
Ich: „Only if you’re the captain.“
Sie lacht: „I’m no captain. I’m Ploy. Just chaos manager.“
11:00 Uhr – Leinen los & Wein auf See
Der Catamaran war groß, offen, stylisch.
Sofort Schuhe aus, Musik an, Drinks verteilt. Ich bekam ein Glas eiskalten Moscato in die Hand – von Ploy persönlich.
Sie setzte sich neben mich, beide Beine auf die Bank, keine Scheu.
„I like boat days. Everyone’s beautiful and a little drunk.“
13:00 Uhr – Sonne, Tanzen & Thai Girls auf dem Netz
Der DJ legte Chill House auf, die Girls tanzten vorne auf dem Trampolinnetz über dem Wasser.
Ploy holte mich dazu.
Sie tanzte frei, fast schwerelos, der Wind spielte mit ihrem Kleid.
„Don’t think too much. Just move,“ sagte sie – und zog mich mit.
Und ja, ich bewegte mich. Wahrscheinlich dämlich. Aber egal – ich lachte, sie lachte, wir tanzten über dem Meer.
15:30 Uhr – Blubbernde Drinks & nasse Überraschung
Jemand öffnete eine zweite Flasche Sekt, sie schäumte über – genau in mein Gesicht.
Ploy prustete los, riss mir die Sonnenbrille ab und wischte mir den Schaum von der Nase.
Dann, ganz ohne Vorwarnung, küsste sie mich. Kurz, wild, prickelnd.
„Just for fun,“ sagte sie.
Ich nickte.
„I like fun.“
17:00 Uhr – Rückfahrt in goldenem Licht
Alle lagen verstreut auf den Netzen oder Bänken. Die Sonne wurde weich, golden, der Himmel rosa-blau.
Ploy kuschelte sich an meine Schulter, halb schlafend.
Ich fragte: „What do you do when you’re not turning strangers into jelly?“
Sie murmelte: „Nothing. That’s why I’m so good at it.“
Ich lächelte.
18:30 Uhr – Anlegen & keine Erwartung
Zurück am Pier gab’s keine „See you later“-Nummer, kein Gequatsche.
Nur ein letzter Blick, ein Luftkuss.
„Bye, Boatboy.“
„Bye, Chaos-Managerin.“

Ein Tag auf See kann mehr heilen als ein Monat an Land. Und manche Girls wie Ploy sind wie Schaumwein: süß, spritzig – und plötzlich im Kopf, auch wenn du längst wieder an Land bist.



